DFL ist gegen die Reform – na und?

Das von den Amateurvereinen initiierte, vom Westdeutschen Fußball – und Leichtathletikverband beantragte und von den Fans aus dem ganzen Bundesgebiet unterstützte 2+1 Modell sieht eine neue Einteilung in den Regionalligastaffeln vor. So sollen zwei Staffeln von ersten Mannschaften gegeneinander antreten und in einer weiteren Staffel die U23-Teams der Proficlubs aufeinander treffen.
Das 2+1 Modell gewährleistet so den optimalen Mix aus nachhaltiger Nachwuchsförderung und Schutz der Amateurvereine. Auf der einen Seite können die Nachwuchsteams weiterhin in einem sportlich ansprechenden Wettbewerb um Auf- und Abstieg spielen und sich als Vorspiel vor den Bundesligapartien vor großem Publikum beweisen. Gleichzeitig dürfen die Amateurvereine sich untereinander in einer attraktiven Liga messen, in der alle Teams unter den gleichen sportlichen wie wirtschaftlichen Voraussetzungen starten.

Es bleibt also weiter spannend, wie der DFB-Bundestag am 21./22. Oktober entscheiden wird. “Die Ablehnung der 36 DFL-Vereine bringt uns dabei nicht aus der Ruhe, schließlich steht hinter uns die größte Basis des deutschen Fußballs” meint Lehné dazu und kündigte an, dass die Unterschriften-, Banner- und Infoaktionen der Faninitiative bundesweit nochmal intensivert werden sollen.

Informationen zur Faninitiative Pro Regionalliga Reform 2012:

Die Initiative wird von 266 Fanclubs von 89 Vereinen bundesweit unterstützt. Ebenfalls bekennen sich mehr als zehntausend Einzelpersonen sowie viele Amateurvereine zur Unterstützung.

Siehe auch:

http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/