Archiv für den Monat: Januar 2008

Karnevalsderby steht an!

 Nun ist es soweit. Endlich rollt der Ball wieder. Und im ersten Spiel der Rückrunde trifft unsere TuS auf die Mainzer. Nun ist es eher unglücklich ein Spiel zweier Karnevalshochburgen auf ein Karnevalssonntag zu legen, aber so ist unsere DFL. Nach der doch etwas derben Klatsche aus dem Hinspiel, wir erinners uns alle mit schaudern an das 1:4, hoffen alle auf eine Wiedergutmachung. Und eine Miniserie aus 5 nicht verlorenen Spielen, läßt zumindest etwas Hoffnung aufkeimen. Schauen wir mal was uns der Sonntag bringt.

Polozani geht – vorerst

 Artim Polozani verlässt, vorerst bis Saisonenden, die TuS in Richtung Albanien. Er wird ab sofort für Dinamo Tirana die Schuhe schnüren. Der albanische Verein und die TuS einigten sich zusätzlich auf eine Kaufoption.

Wir wünschen Artim alles Gute in Albanien und viel Erfolg. 

Fanschiff nach Köln

Die Rückfahrt erfolgt in Reisebussen mit Klimaanlagen, Video- bzw. DVD-Playern und Sitzen mit verstellbarer Rückenlehne. In allen Bussen sind gekühlte Getränke ( Bier, Wasser, Cola, Limonade) erhältlich.

Nicht eingeschlossene Leistungen:
– Eintrittskarte zum Spiel
– Getränke

Anmelden könnt Ihr Euch bei unserem Fanbeauftragten unter fanbeauftragter@lahntal-indians.de. Dort könnt Ihr auch Eure Kartenwünsche für dieses Spiel abgeben!

Klatsche für Mayen

Bereits nach 3. Spielminuten hatte Noureddine Daham das 1:0 auf dem Fuß. Nach einem schönen Pass von Joshua Grenier tauchte Kuqi alleine vor dem Tor von Mayens-Keeper Lars Lauber auf, passte den Ball zu Daham, der völlig freistehend verpasste. Kurz darauf machte es Teamkollege Andreas Richter besser. Nach einem Freistoß vom agilen Sascha Traut nickte der Abwehrspieler zum frühen Führungstor ein (10.). Zwei Minuten später scheiterte der starke Daham nach einem Kuqi-Zuspiel erneut. Nach einer schönen Vorlage von Traut erzielte Daham doch noch sein Tor. Überlegt schob der Algerier das runde Leder zum 2:0 am herauseilenden Keeper ins Gehäuse (18.). Das schönste Tor des Tages schoss Linksverteidiger Frank Wiblishauser, der einen 23-Meter-Freistoss zum 3:0 direkt in den Winkel zirkelte (35.). Fünf Minuten später setzte sich Kuqi, der im TuS-Trikot seine bislang stärkste Leistung bot, stark auf der rechten Außenbahn durch und flankte auf den einschussbereiten Daham. Mayens Pascal Hertlein nahm ihm die Arbeit ab und erzielte per Grätsche ein Eigentor, 4:0. (40.). Den 5:0-Halbzeitstand markierte Sascha Traut, der einen Weitschuss von Daham abstaubte (43.)

Nach der Halbzeit zogen sich die völlig harmlosen Mayener tief in die eigene Hälfte zurück. Die erste Chance nach der Pause hatte der eingewechselte Gabriel Fernandez. Seinen Kopfball konnte Mayens Torwart Lauber mit einem starken Reflex parieren (50.). Zehn Minuten später zog Rechtsverteidiger Brenny Evers nach einem Eckball einfach mal aus knapp 18-Metern ab, erneut lenkte Lauber den Ball am Pfosten vorbei. Die einzige hochkarätige Chance auf Mayener Seite hatte ausgerechnet ein Koblenzer. Nach einer Flanke hätte Andreas Richter fast sein zweites Tor geschossen, allerdings wäre es ein Eigentor gewesen. Sein Kopfball landete am Pfosten, der beschäftigungslose Michael Gurski war schon geschlagen (67.). Nach einer schönen Einzelaktion gelang Sascha Traut schließlich das 6:0 (75.). Eine Minute später belohnte sich Martin Forkel mit dem 7:0 für seine überragende Leistung im defensiven Mittelfeld. Aus 18 Metern schoss der quirlige TuS-Akteur den Ball unhaltbar ins linke Toreck (76.). Überhaupt war der 28-Jährige nahezu an jedem Angriff der Schängel beteiligt und kurbelte die Offensivaktionen immer wieder an. Den 8:0-Entstand markierte der eingewechselte TuS-Kapitän Anel Dzaka, nach feinem Zuspiel vom ebenfalls eingetauschten Fatmir Vata (90.).

„Die Mannschaft hat heute sehr engagiert gespielt, gerade in der ersten Halbzeit war sie sehr dynamisch und aggressiv. So stelle ich mir das vor“, war TuS-Trainer Uwe Rapolder zufrieden. Lob gab es vor allem für die eingesetzten Stürmer: „Aus meiner Sicht haben Daham und Kuqi in der Spitze sehr stark gespielt. Daham hat mir in der hängenden Spitze sehr gut gefallen. Auch Sascha Traut hat sich heute mit einer starken Leistung zurückgemeldet. Heute haben wir die Tore gemacht. Es war ein richtig gutes Spiel von uns mit hohem Tempo. Das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte der Sieg noch zwei bis drei Tore höher ausfallen können.“ Ein großes Dankeschön gab es vom Cheftrainer der TuS Koblenz auch für den Veranstalter SV Gering/Kollig, der das Derby kurzfristig ermöglicht hatte. „Vielen Dank, dass wir hier so kurzfristig spielen durften. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir im Sommer wiederkommen“, sagte Rapolder.
Zufrieden war auch Martin Forkel. „Wir haben heute gegen einen Oberligisten gespielt, da gewinnt man auch nicht alle Tage 8:0. Heute haben wir den Ball gut laufen lassen und auch die meisten Chancen ausgenutzt. Allerdings hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. So kann es weitergehen“, freute sich der 28-Jährige.

Fazit: Nach der starken Leistung gegen Hertha BSC Berlin konnte die TuS auch gegen den Oberligisten TuS Mayen überzeugen. Gestärkt geht es nun ins Trainingslager nach Bad Bertrich. Am Samstag reist die TuS zum letzten Vorbereitungsspiel zum VfL Bochum.

JulianTurek

TuS Koblenz: Gurski, Evers, Richter, Grenier, Wiblishauser, Ziehl, Forkel, Göderz, Traut, Daham (45. Fernandez/ 71. Dzaka), Kuqi (65. Vata).

Die Torfolge:

1:0 Andreas Richter (10.)
2:0 Nourredine Daham (18.)
3:0 Frank Wiblishauser (35.)
4:0 Eigentor (40.)
5:0 Sascha Traut (43.)
6:0 Sascha Traut (75.)
7:0 Martin Forkel (76.)
8:0 Anel Dzaka (90.)

Achtung TuS-Fans:

Zum vorletzten Vorbereitungsspiel gegen den alten Rivalen TuS Mayen erwartet die TuS mehrere Hundert Zuschauer.
Die Eintrittspreise liegen bei 5 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Jugendliche.

Und hier die Wegbeschreibung nach Gering: Von Koblenz Autobahn A 48 Richtung Trier, Abfahrt Mayen, nach der Abfahrt erste Möglichkeit links und im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt Richtung Gering nehmen und dann einfach der Beschilderung Richtung 56751 Gering folgen. Fahrtzeit etwa 30 Minuten.

Die TuS Koblenz freut sich auf eine gut gefüllte Fan-Kurve!!!

TuS Koblenz – Hertha BSC 0:0

 War halt ein typisches Testspiel. Nach anfänglich gutem Start (Abseitstor, naja und einem aus dem Strafraum verlegtem Foul) verlegte man sich darauf, den Ball kollektiv im Mittelfeld hin- und herzuschieben. Mal verlor die eine Mannschaft den Ball, mal die andere. Wirklich viele spannende Torraumszenen gab es auf keiner Seite zu verzeichnen. So bleibt nur die Erkenntnis durchaus mit einem 1.Ligisten mithalten zukönnen, wenn dann noch das Toreschießen klappt ist uns allen nicht bange um den Klassenerhalt.

Bilder sind in der Galerie online. 

Terminierung

Freitag, 15. Februar, 18.00 Uhr
TuS – FC St. Pauli

Montag, 25. Februar, 20.15 Uhr
1. FC Kaiserslautern – TuS

Sonntag, 2. März, 14.00 Uhr
TuS – Carl Zeiss Jena
 
Sonntag, 9. März, 14.00 Uhr
1. FC Köln – TuS
 
Sonntag, 16. März, 14.00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth – TuS
 
Sonntag, 23. März, 14.00 Uhr
TuS – TSV 1860 München
 
Sonntag, 30. März, 14.00 Uhr
Borussia Mönchengladbach – TuS
 
Quelle: www.tuskoblenz.de
 

Burgbrohl-Koblenz 4:0

Bereits nach drei Minuten schlug die TuS zum ersten Mal zu. Fatmir Vata setzte sich auf der linken Außenbahn gegen zwei Gegenspieler durch und flankte zu Noureddine Daham, der den Ball eiskalt mit einem Linkschuss versenkte. Die nächste Gelegenheit hatte Artim Polozani, der eine Chance im offensiven Mittelfeld bekam. Aus knapp 16-Metern zog der Albaner einfach mal ab, Brohltals-Torwart Berg konnte den harten Schuss gerade noch um den Pfosten lenken (8.). Kurz darauf hätte sich fast eine scharfe Flanke vom starken Marko Lomic im Gehäuse des Rheinlandligisten wiedergefunden (14.). Rüdiger Ziehl hatte das 2:0 auf dem Fuß doch sein Rechtschuss aus rund 18-Metern verfehlte das Ziel nur um wenige Zentimeter (19.). Tief durchatmen mussten die TuS-Fans in der 22. Minute. Zunächst konnte Michael Gurski einen Schuss vom Brohltaler Sebastian Mintgen gerade noch zur Ecke abwehren, bei der nachfolgenden Ecke stand TuS-Kapitän Anel Dzaka genau richtig. Im letzten Moment konnte er einen Kopfball von SG-Spieler Stefan Krämer auf der Linie klären.
Im Gegenzug markierten die Schängel über die agilen Du-Ri Cha und Daham das 2:0 (23.). Der Südkoreaner setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Maß-Flanke konnte Daham per Kopf verwandeln. Die letzte Großchance vor der Halbzeit hatte Ardijan Djokaj, seinen Schuss konnte Brohltals-Keeper Berg gerade noch entschärfen (28.).

Zur zweiten Halbzeit wechselte TuS-Coach Uwe Rapolder komplett durch. Nur Torwart Gurski stand 90 Minuten auf dem Platz. Zunächst verflachte die Partie, zwar blieb die TuS wie in den ersten 45 Minuten spielbestimmend, der Schwung aus der ersten Halbzeit fehlte jedoch. In der letzten halben Stunde der Partie erhöhte die TuS um Spielmacher Gabriel Fernandez noch einmal den Druck und kam durch den eingewechselten Sascha Traut zum 3:0 (57.). Nach einer Ecke traf der 22-Jährige aus dem Gewühl heraus. Sein erstes Tor hatte auch Neuzugang Njazi Kuqi auf dem Fuß. Nach einem feinen Pass von Fernandez tauchte der finnische Nationalspieler völlig frei vor dem Brohltaler-Keeper auf, der den Schuss gut parieren konnte (63.). Zwei Minuten später tanzte Fernandez die halbe SG-Abwehr aus, bevor auch er erneut am Keeper scheiterte. Den 4:0-Endstand markierte Tayfun Pektürk, nachdem Brenny Evers mustergültig geflankt hatte (89.). „Unsere Spielanlage war heute okay. Die Jungs haben in dieser Woche sehr viel trainiert. Allerdings müssen wir im Abschluss noch konsequenter werden. Zwei bis drei Tore hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können“, sagte TuS-Coach Uwe Rapolder nach dem Testspiel in Burgbrohl.

Fazit: Nach dem verdienten 4:0-Erfolg gegen den Rheinlandligisten SG Brohltal kann die TuS dem Testspiel-Hit gegen Hertha BSC Berlin optimistisch entgegen blicken. Bestnoten gegen den Fünfligisten verdienten sich die beiden Außenverteidiger Lomic und Cha sowie der agile Daham.

TuS Koblenz, 1.Halbzeit: Gurski, Cha, Richter, Grenier, Lomic, Ziehl, Dzaka, Polozani, Vata, Djokaj, Daham.

TuS Koblenz, 2. Halbzeit: Gurski, Ouedraogo, Mavric, Evers, Wiblishauser, Forkel, Hartmann, Traut, Fernandez, Pektürk, Kuqi.

Quelle: www.tuskoblenz.de

Bannerverbot aufgehoben

 Wir wir heute von unserem Fanbeauftragten informiert wurden, ist das Bannerverbot ab dem Spiel gegen Hertha BSC Berlin aufgehoben. Sollte es allerdings zu Zwischenfällen während des Spieles gegen Hertha kommen und der/die Schuldigen werden nicht dingfest gemacht, gilt das Verbot für die gesamte Rückrunde.

Ich denke dies ist eine gute Nachricht. 

Sesterhenn-Cup 2008

Stimmung in der Halle war, sobald die TuS spielte top. Dies blieb es auch (zumindest teilweise) wenn Mayen spielte…gut dann nur gegen Mayen. box2.gif

Besonders viel war los, als Milan die Halle betrat. Minutenlang brauchte keiner das Mikro zunutzen, es brachte nix. Was das IK hier für eine Lautstärke produziert hat, war schon beeindruckend. Der Rest der bekannteres Mannschaften (Mayen, Engers, Wirges) hat nix an Support dabei.

Ansonsten waren die Spiele eher Durchschnitt, es gab nur wenige Szenen mit fussballerischen Leckerbissen. Aber alles in allem eine netter nachmittag.

Marcel