Archiv für den Monat: September 2007

TSV 1860 München – TuS Koblenz 2:2

Nach der ersten Saisonniederlage am Donnerstagabend in Mainz (0:3) nahm 1860-Coach Marco Kurz nur eine personelle Änderung vor: Sven Bender, der seine muskulären Probleme überwunden hat, rückte für Alexander Eberlein in die Startelf. Dagegen reichte es für Danny Schwarz erneut nicht. Der Kapitän laboriert immer noch an den Folgen eines Rippenbruchs. Uwe Rapolder, Trainer der TuS Koblenz, sah nach dem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Greuther Fürth keinen Grund zu Veränderungen und schickte jene Startelf ins Rennen, die auch gegen die Franken begann.

1860 München bestimmte die Anfangsphase, ohne die zunächst auf eine sichere Defensive bedachten Koblenzer in große Gefahr bringen zu können. Bis auf eine Möglichkeit durch di Salvo (8.) konnten sich die 60er nicht durchsetzen. Zu großer Aufregung kam es dann in der 22. Minute. Bajic hielt Göktan auf dem Weg zum Tor. Referee Stefan Lupp pfiff die Situation ab. Nach langer Diskussion bekam aber Mavric Rot. Eine Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Gespanns.

Als wenig später di Salvo eine schöne Hereingabe durch Bierofka von der linken Seite ins Tor verlängerte (27.), deutete vieles auf einen Spaziergang der Münchner hin. Doch Koblenz verdaute den doppelten Schock durch die Rote Karte sowie den Rückstand und kam in der 36. Minute durch einen Kopfball von Sukalo zum Ausgleich.

1860 München war in der Folgezeit zwar die aktivere und optisch überlegene Mannschaft, doch die TuS, bei der nach der Hinausstellung Richter und Djokaj die Defensive stärkten, machte die Unterzahl mit Kampf und Leidenschaft wett. Und wenn die "Löwen" mal zu einer Chance kam, war Keeper Eilhoff zur Stelle: So in der 35. Minute, als der 25-Jährige glänzend gegen Bierofka parierte. Mit dem 1:1 ging es dann in die Kabinen.

Auch nach der Pause war das Kurz-Team auf der Suche nach der Dominanz. Zwar hatten die Münchner mehr Spielanteile, doch die Koblenzer machten geschickt die Räum eng und standen in der Abwehr sicher. Lange Zeit konnte das Rapolder-Team den Ball vom eigenen Tor fernhalten, brachte sich dann nach genau einer Stunde quasi selbst wieder in Rückstand.

Der eingewechselte Richter vertändelte im eigenen Strafraum gegen Johnson den Ball. Dieser legte quer in den Strafraum, Göktan ließ durch, und di Salvo jagte das Leder freistehend aus elf Metern in die Maschen.

Doch selbst nach dem Rückstand gaben sich die Koblenzer noch nicht geschlagen. Das Rapolder-Team suchte trotz Unterzahl mutig die Offensive, was den "Löwen" aber Möglichkeiten zu Kontern eröffnete. Und die Koblenzer holten sich noch den verdienten Lohn ihres couragierten Auftritts ab: Eine Flanke von Dzaka köpfte Djokaj zum 2:2-Endstand ein (86.).

Nach zwei Spielen ohne "Dreier" versucht 1860 München am Freitag in Jena zum nächsten Erfolg zu kommen. Koblenz empfängt am kommenden Sonntag Borussia Mönchengladbach.
Quelle:Kicker

TSV 1860 München – TuS Koblenz

Aufstellung lt. www.kicker.de:

TSV 1860 München

M. Hofmann – Thorandt, Ghvinianidze, Berhalter, T. Hoffmann – Gebhart, L. Bender – Wolff, Göktan, Bierofka – di Salvo

TuS Koblenz

Eilhoff – Forkel, Mavric, Bajic, Lomic – M. Hartmann, Sukalo – Vata, Dzaka, Pektürk – Daham

 

TuS Koblenz – SpVgg. Greuther Fürth

Gefreut hat mich auch das erfolgreiche Comeback unseres Jägermeister-Josh. Er gab der Defensive Stabilität und, man staune, er kann die Bälle auch nach vorne SPIELEN und nicht nur dreschen.

 Der Support war klasse. Selbst die HT und die GG haben mitgemacht. Verwundert angeschaut haben wir uns, als der Wechselgesang von B2 angestimmt wurde. Das war klasse und läßt auf weiteres hoffen.